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In PORT REITZ / MOMBASA
(Association for the Physically Disabled of Kenya)
In Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Arzt Dr. Stan Kinsch
Menschen mit Behinderungen haben es in Afrika sehr schwer. Es gibt kaum Chancen eine Schule zu besuchen und für Kinder mit Behinderungen ist es in Kenia noch viel schwieriger als für Mädchen und Jungen ohne Behinderungen.
Das APDK Rehabilitation Center wurde 1983 gegründet, da es keine speziellen Einrichtungen für therapeutische Rehabilitation für Behinderte gab.

Die Klinik beinhaltet 3 Abteilungen:

  • Krankengymnastische Abteilung: In der Krankengymnastischen Abteilung, die teilweise von Therapeuten der Regierung besetzt wird, werden Therapiemassnahmen für stationäre und ambulante Patienten durchgeführt. Die ambulanten Patienten, die aus Mombasa und Umgebung kommen, sind hauptsächlich Säuglinge und Kleinkinder mit Zerebralparese, die während oder nach der Geburt entstanden ist. Oft ist die große Armut mitverantwortlich für die relativ hohe Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen – z.B.  wenn sich Mütter während der Schwangerschaft nicht ausreichend  und gesund ernähren können. Auch kulturelle Faktoren spielen eine große Rolle, da Behinderungen bei Kindern oft als schlechtes Omen angesehen werden. Deshalb werden behinderte Kinder oft zuhause versteckt und erst spät von den „outreach“ Mitarbeitern von APDK entdeckt.
  • Orthopädische Abteilung: Kinder mit Behinderungen die chirurgisch behandelt werden müssen (vernachlässigte Klumpfüße, O-und X-Beine) werden von einem orthopädischen Chirurgen operiert und dann im Reha Zentrum nachbehandelt. Die orthopädische Werkstatt ist ein wichtiger Teil der Klinik und beschäftigt zwei qualifizierte Orthopädiemechaniker sowie einen Schuhmacher und einen Metallarbeiter. Die Techniker erstellen Prothesen, Gehilfen, orthopädische Schuhe, Beinschienen und Krücken. Viele dieser Gehhilfen sind sehr zeitaufwendig in der Herstellung und es wird diesbezüglich nach neuen Wegen gesucht.
  • Bewegungstherapie Abteilung: Diese Abteilung des Rehabilitations-Teams arbeitet mit Kindern, welche neurologische Probleme oder physische Körperbehinderungen haben. Solche Patienten schließen zerebrale Lähmungen und andere Arten von Gehirnschäden ein, die z.B. durch verzögerte Geburtshilfe oder zerebrale Malaria entstanden sind.

Ebenfalls unter dem Dach der APDK wird das Bombolulu Workshop Centre betrieben. Hier können Jugendliche eine Ausbildung absolvieren und behinderte Erwachsene werden je nach Fähigkeit eingestellt um verschiedenste Geschenkartikel aber auch Kleider herzustellen.  Aus diesem Workshop wird die „Kenia Frënn Lëtzebuerg“ unterschiedliche Artikel beziehen die wir anschließend an unserem Stand zum Verkauf anbieten.

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